Die Sensation blieb aus: Stockerau kämpfte sich in Kennelbach nach einer 2:4-Hinspiel-Niederlage durch einen 4:1-Erfolg, wie im Vorjahr ins Endspiel.

Dabei ging der Außenseiter in der mit 200 Fans ausverkauften Halle dank des 6:2-Decider-Sieges von Tomas Martinko gegen Mykhailo Lovha in Führung. Aber dann spielte Youssef Ahmedaziz auf, fertigte Simon Pfeffer mit 3:0 ab, gewann das vorentscheidende Doppel mit Khalid Assar gegen Michal Benes/Tomas Martinko mit 6:3 im Tie-Break und das abschließende Match gegen Martinko mit 3:1. Den vierten Zähler holte Assar, der sich gegen Michal Benes mit 3:1 für die 2:3-Hinspiel-Niederlage revanchierte. Negativer Höhepunkt: Stockerau-Coach Tarek Al-Samhoury sah von den Vorarlberger Referees wegen scharfer Kritik die rote Karte. "Abseits davon erlebten die Fans ein phantastisches TT-Event. Wir freuen uns über den ersten Halbfinal-Einzug in der Klubgeschichte", meinte Kennelbach-Chef Arno Schuchter.
